Stolperst du immer wieder über die Begriffe Homepage, Website, LandingPage und Co.? Was ist nun was? Und was ist für welchen Zweck die richtige Wahl? Nachfolgend gebe ich dir einen Überblick über die verschiedenen Begriffe rund ums Thema Website und hoffe, dass es nach dem Lesen etwas klarer wird.

Homepage erstellen lassen?

Der Begriff Homepage wird sehr oft für die (eigene) Internetpräsenz verwendet. Streng genommen bezeichnet er aber nur die 1. Seite, also die Startseite einer Internetpräsenz. „Homepage“ ist der englische Begriff dafür, wird im deutschen aber gerne allumfassend genutzt.  In einem Navigationsmenü steht häufig „Home“, worüber man wieder auf die Startseite kommt. 
Möchtest du dir also wirklich nur eine Homepage erstellen lassen?

Oder möchtest du doch lieber eine ganze Website erstellen lassen?

Der Begriff „Website“ – zu deutsch auch Webpräsenz – fasst alle Seiten einer Internetpräsenz zusammen. Er steht für das gesamte Werk. Er schließt die Homepage und einzelne Webseiten (achte auf die Schreibweise!) mit ein. 
90% meiner Kunden möchten eigentlich eine Website, auch wenn sie von Homepage sprechen. Du auch?

Was ist der Unterschied zwischen Website und Webseite?

Eine Website kann aus vielen Webseiten bestehen. Damit sind die einzelnen Unterseiten gemeint. Auch die Homepage (Startseite) ist eine Webseite – eine Seite der Website. 
Klingt komplizierter als es ist. Als Webdesignerin spreche ich meistens von der Website im Ganzen. Und ich erkläre auch gerne die Unterschiede. Ich erwarte aber nicht, dass du alle Begriffe korrekt verwenden kannst. Aber wenn du dir gerne einen besseren Überblick verschaffen möchtest, kannst du einen Blick auf meine PIXELwissen-Seite werfen. Da erkläre ich immer wieder einzelne Begriffe und Zusammenhänge. 

OnePager, Landingpage und Salespage – was ist was?

Neben Website, Homepage und Webseite gibt es noch Begriffe für spezielle Seiten-Typen. 

OnePager

Da wäre zum einen der OnePager – zu deutsch „Einseiter“: Eine Website, die aus einer einzelnen Seite, der Startseite, besteht. Zumindest in der Theorie. Natürlich muss jede Website Impressum und Datenschutz haben. Diese Seiten werden meistens nicht extra gezählt, weil sie nicht optional sind, sondern Pflicht. Streng genommen besteht ein OnePager also aus 3 Seiten. OnePager bieten sich an, wenn man (noch) kein großes, erklärungsbedürftiges Angebot hat, aber Interessenten gerne ein paar Infos zur Verfügung stellen möchte. Die Seite kann in mehrere Abschnitte gegliedert werden und mittels Ankerlinks können Besucher bequem durch die Inhalte navigieren – ohne die Seite zu wechseln. Es kann eine Kontaktmöglichkeit angeboten werden und Bilder gezeigt werden. Die Gestaltung ist komplett frei. 

LandingPage

Eine Landingpage – zu deutsch „Landungsseite“ – hat ein klar definiertes Ziel. Sie hat in der Regel keine wegführenden oder ablenkenden Elemente wie die Navigation oder Social Media-Links. Der Besucher wird strategisch zum Ziel geführt. Ein Interessent soll bestenfalls in einen Kunden umgewandelt werden (Conversion). Auf einer Landingpage landest du meist, wenn du auf eine Anzeige oder einen Werbebanner klickst. Häufig ist das Ziel die Anmeldung für einen Newsletter, die Eintragung auf eine Warteliste, eine Terminvereinbarung oder die Anmeldung zu einem (kostenlosen) Webinar.Auch wenn auf alle wegführenden Elemente verzichtet werden soll: Impressum und Datenschutz sind trotzdem Pflicht und gehören immer in den Footer. 

SalesPage

Eine Salespage – zu deutsch „Verkaufsseite“ – ist auch eine Form von Landingpage, aber mit dem klaren Ziel etwas zu verkaufen. Sie präsentiert ein ausgewähltes Produkt sehr ausführlich und ansprechend. Mit Hilfe von Testimonials (Kundenstimmen) wird Vertrauen aufgebaut und am Ende der Seite finden sich die Kaufoptionen.  Auf Salespages landest du, wenn du dich für einen Onlinekurs, einen Workshop oder ein E-Book interessierst. 

Weblog, Tagebuch… => Blog

Das Wort „Blog“ stammt von Weblog, was eine Kombination aus Web und Log für Logbuch ist. Früher wurden Blogs eher tagebuchartig und in chronologischer Reihenfolge geführt. Sie waren häufig sehr persönlich. Heute ist ein Blog eine gute Möglichkeit für Unternehmen und Selbstständige auf einfachem Weg aktuelle Themen aufzugreifen und Problemlösungen anzubieten. Suchmaschinen mögen es, wenn eine Website nicht statisch ist, sondern regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden. Mit einem Blog kann man sehr gut Suchmaschinenoptimierung betreiben – ohne viel Geld für Werbeanzeigen ausgeben zu müssen.  Auf einem Blog finden sich meist umfangreichere Beiträge. Manche Blogs haben fast schon Magazin-Charakter. Möchte man nur ab und zu ein paar aktuelle Meldungen veröffentlichen, spricht man eher von einem News-Bereich. 

Hast du noch Fragen zu einem der Begriffe? Oder gibt es weitere Begriffe, die dir unklar sind und die ich mal erklären soll? Schreib mir gerne eine E-Mail, eine Nachricht oder kontaktiere mich auf Instagram.